Das Konzept

A-KIP® Anti-Kidnapping Protection

A-KIP® ist ein leichter ballistischer Schutz, den TRASCO selbst entwickelt und fertigt. Zertifiziertes ballistisches Glas und ballistischer Stahl schützen zusammen mit modernen Verbundwerkstoffen große Bereiche der Fahrgastzelle nach VPAM-PM 4 oder VPAM-PM 6.

Das Konzept wurde entwickelt, um das wertvollste Gut zu schützen – das menschliche Leben. Während vollgepanzerte Fahrzeuge auffallen, fügt sich der Defender mit A-KIP® unauffällig in den normalen Verkehr ein: optisch kaum von einem Serienmodell zu unterscheiden.

Als Mittelweg zwischen Serien-SUV und vollgepanzertem Fahrzeug ergänzt A-KIP® Flotten mit Vollpanzerung, statt sie zu ersetzen – eine mobile Schutzplattform, die professionellen Anwendern mehr Flexibilität und Einsatzfähigkeit gibt, bereit für den schnellen Einsatz ebenso wie für den täglichen Dienst.

Leicht in Zahlen

Im zulässigen Gesamtgewicht.
Fahrwerk und Bremsen bleiben wie ab Werk.

Spezielle ballistische Verbundwerkstoffe sind so leicht, dass der Defender innerhalb seines zulässigen Gesamtgewichts bleibt – des zGG, also des höchsten Gewichts, das laut Fahrzeugschein erlaubt ist. Fahrwerk, Bremsanlage und elektrische Unterstützungssysteme müssen deshalb nicht verstärkt werden.

0 kg

Verringerung der Zuladung mit dem Standardpaket VPAM 4 – mehr nicht.

0 kg

Verringerung der Zuladung mit dem Standardpaket VPAM 6.

0 %

Airbags und Fahrerassistenzsysteme (ADAS) bleiben voll erhalten – im Crashtest geprüft.

0

Verstärkungen an Fahrwerk oder Bremsanlage nötig.

Führerschein Klasse B – keine Sondererlaubnis nötig. Kein zusätzliches Fahrertraining und keine Wartung über den regulären Serviceplan hinaus.

TRASCO A-KIP® – entwickelt nach zwölf Zielen

Maximaler Schutz
in klar definierten Grenzen.

Von Anfang an haben wir klare Ziele festgelegt, um den Schutz der Fahrzeuginsassen zu maximieren und dabei die folgenden Vorgaben einzuhalten:

  1. Serienmäßiges zGG
  2. Fahrdynamik
  3. Nutzbare Zuladung
  4. Geringer Wartungsaufwand
  5. Betriebskosten
  6. Originales Erscheinungsbild
  7. Führerschein Klasse B
  8. Modellvielfalt
  9. IVA-Konformität
  10. Flexibilität
  11. Passive Sicherheit
  12. Alltagstauglichkeit

Der Defender A-KIP® wurde entwickelt, um vollgepanzerte Fahrzeuge zu ergänzen, nicht zu ersetzen – mit mehr Flexibilität und erweiterter Einsatzfähigkeit für professionelle Anwender. Möglich wird das durch einen unauffällig integrierten Schutz auf einer robusten Plattform, der die strukturelle Integrität, das Leistungsvermögen und die zentralen Einsatzeigenschaften des Fahrzeugs vollständig erhält.

Das Spektrum

Zwischen Serie und Vollpanzerung.

A-KIP® begründet eine eigene Klasse – die wirtschaftliche, flexible Schutzplattform zwischen einem ungeschützten SUV und einem vollgepanzerten Sonderschutzfahrzeug.

Schutz ist keine Einzelentscheidung, sondern eine Skala. Am einen Ende steht das unveränderte Serienfahrzeug: volle Zuladung, volle Agilität, kein ballistischer Schutz. Am anderen Ende steht das vollgepanzerte Sonderschutzfahrzeug: maximaler zertifizierter Schutz, erkauft mit deutlichem Mehrgewicht, geringerer Zuladung und einem Erscheinungsbild, das das Fahrzeug oft sofort als Sonderschutzfahrzeug erkennbar macht.

Den meisten Betreibern werden nur diese beiden Extreme angeboten. A-KIP® gibt es, weil das keine echte Wahl ist: Es schützt die kritischen Bereiche der Fahrgastzelle mit nach VPAM 4 oder VPAM 6 zertifizierten Schutzmaterialien, während das Fahrzeug innerhalb seines serienmäßigen zulässigen Gesamtgewichts (zGG) bleibt – Fahrdynamik, Bremsanlage, Airbags, ADAS, Sitzplätze und nutzbare Zuladung bleiben die des Serien-Defender. A-KIP® ist darauf ausgelegt, vollgepanzerte Fahrzeuge zu ergänzen, nicht zu ersetzen.

Die Tabelle stellt die drei Klassen nebeneinander – was jede bietet und wo ihre Grenzen liegen.

Vergleich Serien-SUV Kein ballistischer Schutz. Defender A-KIP® Fahrgastzelle mit zertifizierten Materialien geschützt – zGG und Fahrdynamik wie in Serie. Vollgepanzertes Fahrzeug Maximaler Schutz – deutliches Mehrgewicht.
Ballistischer Schutz KeinerSchutz der Fahrgastzelle nach VPAM 4 / VPAM 6, zertifizierte MaterialienHöchste zertifizierte Schutzklassen
Gewicht & Fahrdynamik SerieInnerhalb des serienmäßigen zGG – Fahrdynamik und Bremsanlage wie ab WerkDeutliches Mehrgewicht – verstärktes Fahrwerk und verstärkte Bremsanlage
Passive Sicherheit Alle Airbags & ADASAlle Airbags & ADAS bleiben erhaltenDurch den Umbau oft eingeschränkt
Erscheinungsbild SerieKaum vom Serienfahrzeug zu unterscheidenOft als Sonderschutzfahrzeug erkennbar
Sitzplätze & Zuladung SerieVier bis sechs Sitzplätze – nutzbare Zuladung bleibtOft deutlich verringert
Typischer Einsatz AlltagDiskrete geschützte Mobilität – Behörden, Begleitschutz, VIPStaatsoberhäupter & Fahrten mit höchstem Risiko

Serien-SUV

Kein ballistischer Schutz.

Ballistischer Schutz
Keiner
Gewicht & Fahrdynamik
Serie
Passive Sicherheit
Alle Airbags & ADAS
Erscheinungsbild
Serie
Sitzplätze & Zuladung
Serie
Typischer Einsatz
Alltag

Defender A-KIP®

Fahrgastzelle mit zertifizierten Materialien geschützt – zGG und Fahrdynamik wie in Serie.

Ballistischer Schutz
Schutz der Fahrgastzelle nach VPAM 4 / VPAM 6, zertifizierte Materialien
Gewicht & Fahrdynamik
Innerhalb des serienmäßigen zGG – Fahrdynamik und Bremsanlage wie ab Werk
Passive Sicherheit
Alle Airbags & ADAS bleiben erhalten
Erscheinungsbild
Kaum vom Serienfahrzeug zu unterscheiden
Sitzplätze & Zuladung
Vier bis sechs Sitzplätze – nutzbare Zuladung bleibt
Typischer Einsatz
Diskrete geschützte Mobilität – Behörden, Begleitschutz, VIP

Vollgepanzertes Fahrzeug

Maximaler Schutz – deutliches Mehrgewicht.

Ballistischer Schutz
Höchste zertifizierte Schutzklassen
Gewicht & Fahrdynamik
Deutliches Mehrgewicht – verstärktes Fahrwerk und verstärkte Bremsanlage
Passive Sicherheit
Durch den Umbau oft eingeschränkt
Erscheinungsbild
Oft als Sonderschutzfahrzeug erkennbar
Sitzplätze & Zuladung
Oft deutlich verringert
Typischer Einsatz
Staatsoberhäupter & Fahrten mit höchstem Risiko

Einsatzrollen

Eine Plattform. Viele Einsätze.

Zwei Defender A-KIP® in Kolonnenfahrt

Kolonnenschutz

Geschütztes Führungs- und Folgefahrzeug in Kolonnen und Konvois.

Defender A-KIP® an einer Kontrollstelle mit Schranke

Objekt- und Geländeschutz

Mobile geschützte Position für Kontrollstellen, Grenzen und kritische Infrastruktur.

Defender A-KIP® im Begleitschutz in einer europäischen Stadt in der Dämmerung

Begleitschutz

Diskreter Begleitschutz für Schutzpersonen – staatlich und privat.

Defender A-KIP® auf Streifenfahrt entlang eines ländlichen Grenzwegs

Einsatzunterstützung

Schnell verfügbare Plattform für Polizei- und Sicherheitseinsätze.

Defender 130 A-KIP® an einem Containerterminal in der Dämmerung

Werttransport

Diskret geschützte Logistik für Wertgegenstände und sensible Güter.

Strichzeichnung: Schutzweste und Helm entsprechen den geschützten Bereichen des Defender A-KIP®

Am einfachsten erklärt

Eine Schutzweste für das Fahrzeug.

Wie Schutzweste und Helm bei Einsatzkräften legt A-KIP® eine Schutzschicht aus zertifizierten Materialien genau dorthin, wo es darauf ankommt – Türen, Scheiben und Bereiche der Fahrgastzelle –, während alles andere am Fahrzeug so bleibt, wie es ab Werk gebaut wurde.

Fähigkeiten bleiben erhalten

Alles, was der Defender kann – kann er weiterhin.

A-KIP® verändert weder Fahrwerk noch Bremsanlage und bleibt innerhalb des serienmäßigen zulässigen Gesamtgewichts (zGG). Die Fähigkeiten, die den Defender zum Arbeitsfahrzeug machen, bleiben erhalten – geschützt.

Strichzeichnung des Defender mit eingezeichneten Böschungswinkeln und Bodenfreiheit
Böschungs- und Rampenwinkel – die Geometrie bleibt mit A-KIP® nutzbar

Geländegeometrie – Herstellerangaben

Defender 110 Defender 130
Böschungswinkel vorn 38° 37,5°
Rampenwinkel 28° 27,8°
Böschungswinkel hinten 40° 28,5°
Bodenfreiheit 291 mm 290 mm
Wattiefe 900 mm 900 mm

Serien-Defender in Geländehöhe (elektronische Luftfederung) – Angaben des Herstellers. Der längere Hecküberhang des 130 verringert den hinteren Böschungswinkel.

Eine andere Klasse geschützter Mobilität.

Gepanzerte Limousinen erfüllen einen anderen Auftrag – repräsentative Fahrten in den höchsten Schutzklassen. Als Einsatzplattform hat der geschützte Defender vier Vorteile:

Strichzeichnung im Vergleich: Defender im rauen Gelände neben einer straßengebundenen gepanzerten Limousine
Vollpanzerung bietet maximalen Schutz. A-KIP® bietet erweiterten Schutz und erhält dabei die wesentliche Fahrdynamik und Mobilität.

Geschützter Defender und gepanzerte Limousine im Vergleich

Defender A-KIP® Gepanzerte Limousine
Gelände Volle Geländegeometrie – Bordsteine, Pisten, unbefestigte und überflutete Strecken Auf befestigte Straßen und geräumte Strecken angewiesen
Bodenfreiheit Bis zu 291 mm, verstellbare Luftfederung Üblicherweise rund 100–150 mm, nicht verstellbar
Diskretion in der Flotte Erscheint als normales Arbeitsfahrzeug unter den Serien-Defendern der Flotte Als geschütztes Fahrzeug einer Schutzperson erkennbar
Zuladung & Besatzung Nutzbare Zuladung und bis zu sechs Sitzplätze bleiben erhalten Zuladung weitgehend durch das Gewicht der Vollpanzerung aufgebraucht

Diskretion als Schutz

„Das von uns entwickelte und produzierte A-KIP®-Konzept bietet unauffälligen, aber wirkungsvollen Schutz für das wertvollste Gut: das menschliche Leben. Dabei ist Diskretion oftmals der beste Schutz.“

Allan Petty · Sales Director Europe, TRASCO

TRASCO Defender 110 im offenen Gelände
Unauffällig – auf jeder Straße, in jeder Umgebung
Zertifiziertes ballistisches Glas mit verschraubtem Rahmen in einer geöffneten Defender-Tür
Zertifiziertes ballistisches Glas – außen im Originalzustand

Materialien

Glas. Stahl. Verbundwerkstoffe.

Durchsichtige Bereiche schützt zertifiziertes durchschusshemmendes Glas, nicht durchsichtige Bereiche ballistischer Stahl und spezielle Verbundwerkstoffe – jeweils von staatlich anerkannten deutschen VPAM-Prüfstellen nach VPAM-PM 2007 geprüft und zertifiziert.

Schutz & Zertifizierung

Das Konzept im Detail erleben

Mindestens zwei Zeichen eingeben – die Treffer erscheinen beim Tippen. Esc schließt.