Defender 110 & 130

Prüfung & Erprobung: Straßentauglichkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit

Erprobt auf Straßentauglichkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit. Als JLR „Accredited Converter“ validiert TRASCO den Defender A-KIP® wie ein Serienfahrzeug.

Unabhängiger Partner
ATP Automotive Testing Papenburg – eines der größten herstellerunabhängigen Prüfgelände weltweit.
Programm
13 Disziplinen auf dem Prüfgelände – Fahrwerk, Fahrdynamik, Dauerlauf und Klima.
Maßstab
Validiert wie eine Serienentwicklung – dazu ballistische Zertifizierung und physische Crashtests.

Seit 1948 baut Land Rover authentische Allradfahrzeuge, die über die gesamte Modellpalette für echte Vielseitigkeit stehen. Der Defender ist robust, leistungsfähig und nicht aufzuhalten.

Dieser legendäre Geländewagen steht für Jahrzehnte der Innovation und Weiterentwicklung – umso größer ist die Ehre für TRASCO, den Status „Accredited Converter“ erhalten zu haben. Damit Sie alle Eigenschaften und Vorteile über viele Jahre nutzen können, haben die Ingenieure von TRASCO gemeinsam mit einem unabhängigen Prüfinstitut der Automobilbranche umfangreiche Prüfungen zu Zuverlässigkeit, Robustheit und Dauerhaltbarkeit durchgeführt.

Defender 110 A-KIP® auf der Kopfsteinpflaster-Dauerlaufstrecke des Prüfgeländes
Dauerlaufprogramm – Kopfsteinpflaster, Prüfgelände

Warum das wichtig ist

Ein geschütztes Fahrzeug muss jede Prüfung neu bestehen.

A-KIP® bringt ballistische Masse und schwerere Bauteile ins Fahrzeug – bei serienmäßigem Fahrwerk, serienmäßiger Bremsanlage und unverändertem zulässigem Gesamtgewicht (zGG). Jeder Teil des Programms bestätigt eine dieser Konstruktionsentscheidungen.

Mehrgewicht Bremsen & Fahrdynamik

Weil das serienmäßige zulässige Gesamtgewicht (zGG) eingehalten wird, bleiben Bremsanlage und Fahrwerk des Herstellers unverändert. Das Brems- und Fahrdynamikprogramm liefert die Prüfdaten und Ergebnisse, die belegen, dass diese Systeme unter den vorgesehenen Einsatzbedingungen ausreichend bleiben.

Schwerere Türen Scharniere & Schlösser

Türen mit ballistischen Schutzmaterialien belasten Scharniere und Schlösser weit über das Serienmaß hinaus. Dauerlaufzyklen in Bremen bestätigen beides.

Schwereres Glas Fensterheber

Ballistisches Türglas wiegt ein Mehrfaches des serienmäßigen Glases. Verstärkte Fensterheber werden deshalb Dauertests unterzogen, die ihre Haltbarkeit nachweisen. Die Scheiben lassen sich weiterhin weit genug für die Dokumentenübergabe öffnen.

Extremes Klima ballistischer Verbund

Von strengem Frost bis Wüstenhitze: Mehrschichtglas und Verbundwerkstoffe durchlaufen extreme Temperaturen – einschließlich der genormten Prüfung von Beschlagfreiheit und Enteisung, die auch mit dem dickeren Glas bestanden werden muss.

Unabhängige Erprobung

Dreizehn Disziplinen auf dem Prüfgelände.

Fahrwerk, Fahrdynamik, Dauerlauf und Klima – das Programm einer Serienentwicklung, angewandt auf das geschützte Fahrzeug.

Unabhängiges Erprobungsprogramm – öffnen Sie eine Disziplin, um zu sehen, was sie bestätigt

Straße & Dauerlauf

Steilkurve & Schlechtwegstrecke

Anhaltende Querbelastung in der Steilkurve, danach Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher und aufgebrochene Fahrbahnen – jahrelanger Straßenverschleiß, verdichtet in ein kurzes, hartes Programm.

Was das belegt Bestätigt, dass die ballistische Masse genau dort bleibt, wo sie konstruktiv vorgesehen ist: Befestigungen, Dichtungen und Innenverkleidung bleiben fest und geräuschlos.

Verwindungsstrecke & Dauerlaufstrecke

Wechselnde Verwindung der Fahrbahn verdreht die Karosseriestruktur diagonal; die Dauerlaufstrecke ergänzt endlos wiederholte Stöße.

Was das belegt Die Karosserie nimmt die Verwindung auf, ohne neue Spannungsspitzen zu bilden – entscheidend, wenn Türen und Scheiben ein Mehrfaches der Serienteile wiegen.

Stadtstrecke

Stop-and-go, Bordsteine, Bodenschwellen und Rangieren – das unspektakuläre Alltagsprofil.

Was das belegt Fahrzeuge mit A-KIP® sind in Städten zu Hause. Die Prüfung bestätigt die Alltagstauglichkeit, vom Federungskomfort bei niedrigem Tempo bis zum Rangieren.

Steigungsstrecken

Definierte Steigungen für Anfahr-, Brems- und Halteprüfungen.

Was das belegt Das Anfahren am Berg mit dem Mehrgewicht des Schutzpakets bestätigt die Auslegung von Antriebsstrang, Feststellbremse und Haltefunktionen.

Fahrdynamik & Fahrverhalten

Fahrdynamikprüfung

Objektive Messungen des Fahrverhaltens auf der Fahrdynamikfläche – Lenkansprechen, Lastwechselverhalten, Stabilitätssysteme.

Was das belegt Das Kernversprechen, gemessen: Innerhalb des serienmäßigen zGG behält der Defender seinen Fahrcharakter ab Werk.

Nasshandlingstrecke

Fahrverhalten im Grenzbereich auf bewässerten Fahrbahnen mit geringer Haftung.

Was das belegt Stabilitätskontrolle und Bremsen müssen mit dem Schutzpaket auch auf dem schlechtesten Untergrund funktionieren – validiert bei Nässe, nicht nur bei Trockenheit.

Fahrmanöver

Spurwechsel zum Ausweichen und enge Manöver bei steigendem Tempo.

Was das belegt Im Ernstfall ist das Entkommen Teil des Schutzes. Das Fahrzeug muss reagieren wie ein Serien-Defender – sofort und berechenbar.

Kurvenfahrt bei hohem und niedrigem Tempo

Stationäre und instationäre Kurvenfahrt über den gesamten Geschwindigkeitsbereich.

Was das belegt Bestätigt Balance und Karosseriekontrolle mit eingebautem Schutzpaket – ohne Überraschungen, weder bei niedrigem noch bei hohem Tempo.

Bremsprüfungen

Wiederholte Vollbremsungen bis zum Stillstand, gemessen – kalt und heiß.

Was das belegt A-KIP® behält die Serienbremsanlage, weil es das serienmäßige zGG einhält. Im Bremsprogramm zeigt sich, dass diese Entscheidung trägt.

Slalom

Schnelle Links-rechts-Wechsel durch Pylonen in festgelegtem Abstand.

Was das belegt Der schnellste Weg, zusätzliche Trägheit aufzudecken. Der geschützte Defender meistert ihn mit der Gelassenheit ab Werk.

Klima & Komfort

Akustikstrecke

Definierte Fahrbahnbeläge zur Bewertung von Innen- und Außengeräuschen.

Was das belegt Ballistisches Glas und ballistischer Stahl verändern die Akustik. Die Prüfung bestätigt, dass der Innenraum so leise bleibt wie ab Werk vorgesehen – Diskretion schließt den Klang ein.

Klimakammer

Zyklen mit extremer Hitze und strengem Frost in einer kontrollierten Kammer.

Was das belegt Mehrschichtiges ballistisches Glas und Verbundwerkstoffe müssen Temperaturextremen standhalten – ohne Delamination, ohne Verzug.

Beschlagfreiheit & Enteisung

Genormte Zyklen zum Freimachen der Windschutzscheibe – die Sicht muss innerhalb festgelegter Grenzen wieder frei sein.

Was das belegt Ballistisches Glas ist viel dicker als Serienglas. Die Prüfung belegt, dass Heizung und Luftstrom es trotzdem wie gefordert freimachen.

Durchgeführt bei ATP Automotive Testing Papenburg – unabhängiges Prüfgelände

Gesehen auf dem Prüfgelände

Nicht inszeniert. Erprobt.

Defender A-KIP® im Slalom zwischen Pylonen auf dem Prüfgelände
Slalom – schnelle Links-rechts-Wechsel
Defender A-KIP® auf der Kopfsteinpflaster-Dauerlaufstrecke
Schlechtwegstrecke – Kopfsteinpflaster im Dauerlauf
Defender A-KIP® in der Steilkurve der Hochgeschwindigkeitsbahn
Steilkurve – anhaltende Querbelastung
Defender A-KIP® auf einer befestigten Steigungsstrecke des Prüfgeländes
Steigungsstrecken – Anfahren und Halten
Defender A-KIP® in der Klimakammer, Dach und Windschutzscheibe voller Wassertropfen
Klimakammer – Temperatur- und Beregnungsprüfung
Ballistische Windschutzscheibe des Defender A-KIP® voller Wassertropfen bei der Prüfung in der Klimakammer
Klimakammer – Abdichtung des ballistischen Glases

Von Fachleuten im Praxistest

Ein Tag auf dem DEKRA Lausitzring.

Im Jahr 2025 haben Fachleute einer deutschen Landesbehörde – Experten für zivile Sonderschutzfahrzeuge und Sonderschutz – den Defender A-KIP® einen ganzen Tag lang auf und abseits der Straße am DEKRA Lausitzring erprobt.

Zwei Fahrzeuge durchliefen das Programm: ein Defender 110 mit VPAM 6 und 240-PS-Dieselantrieb sowie die Variante mit 5,0-l-V8 und 525 PS.

Die Rückmeldung war durchweg positiv – mit besonderer Anerkennung für die Fahrdynamik, die trotz des zusätzlichen Schutzes weitgehend unverändert blieb.

Zum vollständigen Bericht
Luftbild des DEKRA Lausitzring
DEKRA Lausitzring – 550 Hektar Prüfmodule auf und abseits der Straße

Das Prüfgelände

Erprobt, wo die Branche erprobt: ATP Papenburg.

Das Programm mit 13 Disziplinen läuft gemeinsam mit ATP Automotive Testing Papenburg – einem der größten herstellerunabhängigen Prüfgelände der Automobilbranche weltweit: 780 Hektar, 75 Kilometer Fahrbahn, in Betrieb seit 1998.

Vom Hochgeschwindigkeitsoval und der Fahrdynamikfläche bis zur Schlechtwegstrecke, den Steigungsstrecken und dem Nasshandling: Die Module, die jede A-KIP®-Konfiguration durchläuft, sind feste Anlagen auf Industrieniveau, die Fahrzeughersteller täglich nutzen.

780 ha gesichertes Gelände · 75 km Prüfstrecken · 14 eigene Streckenmodule, vom Steilkurvenoval bis zur Verwindungsstrecke.

atp-papenburg.de
Defender A-KIP® in der Steilkurve des Hochgeschwindigkeitsovals bei ATP Papenburg
ATP Papenburg – Hochgeschwindigkeitsoval mit Steilkurven

Ballistische Prüfungen & Zertifizierung

Jede Komponente einzeln zertifiziert.

Alle im Fahrzeug verbauten Schutzkomponenten werden grundsätzlich von einer staatlich anerkannten deutschen VPAM-Prüfstelle nach VPAM-PM 2007 geprüft und zertifiziert.

VPAM-Prüfmatrix & Zertifizierung
Ballistisches Glas
Prüfbericht & Zertifizierung
Ballistischer Stahl
Prüfbericht & Zertifizierung
Ballistische Verbundwerkstoffe
Prüfbericht & Zertifizierung
Spreng- und Splitterschutzmatte
Prüfbericht & Zertifizierung
Selbstdichtender Kraftstofftank
Prüfbericht & Zertifizierung

Crashtests

Alle Airbags. Ausgelöst wie vorgesehen.

Bei einem Unfall ist entscheidend, dass die zentralen Sicherheitssysteme des Fahrzeugs einwandfrei funktionieren und durch die Integration der ballistischen Materialien nicht beeinträchtigt sind. Manche Panzerungslösungen verzichten auf diesen wichtigen Aspekt und deaktivieren einen Teil der Airbags oder Sicherheitsfunktionen. Beim Defender A-KIP® ist das nicht der Fall – das Fahrzeug behält alle Airbags und Sicherheitsfunktionen.

Am Defender A-KIP® wurde eine Reihe von Prüfungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die passiven Sicherheitssysteme weder beeinträchtigt noch eingeschränkt werden – darunter physische Crashtests, die einen seitlichen Pfahlaufprall und einen Seitenaufprall durch ein anderes Fahrzeug simulieren. Diese Prüfungen zeigen, dass das Airbagsystem wie vorgesehen ausgelöst hat.

  • Statische Prüfung: Auslösung des Kopfairbags
  • Physische Prüfung: seitlicher Pfahlaufprall
  • Physische Prüfung: Seitenaufprall nach europäischer Vorschrift
13 Disziplinen auf dem Prüfgelände
5 ballistische Komponenten, einzeln zertifiziert
3 Airbag- und Seitenaufprall-Szenarien
4 eigene Dauerlaufprogramme

Was das für Ihre Flotte bedeutet.

Ein geschütztes Fahrzeug, das ein Programm wie in der Serienentwicklung besteht, bleibt im Alltag ein Serienfahrzeug: betreut über das JLR-Netz und die weltweite Servicestruktur von TRASCO, mit Garantie und berechenbar im Betrieb.

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