Fragen & Antworten
Häufige Fragen.
Kurze Antworten zu Schutzklassen, Diskretion, Zulassung und Anfrage – jeweils gestützt auf die belegten Fakten des A-KIP®-Programms.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Wir antworten persönlich – per Telefon, E-Mail oder über die geführte Anfrage.
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- +49 421 458287-3430
- info@trasco-akip.com
A-KIP® und Schutz
Was ist A-KIP®?
A-KIP® steht für Anti-Kidnapping Protection, den Schutz vor Entführung: ein leichter ballistischer Schutz für den Defender 110 und 130, den TRASCO selbst entwickelt und fertigt. Zertifiziertes ballistisches Glas, ballistischer Stahl und moderne Verbundwerkstoffe schützen große Bereiche der Fahrgastzelle nach VPAM-PM 4 oder VPAM-PM 6.
Das A-KIP®-KonzeptWer ist autorisiert, den Defender zu schützen?
Ein Unternehmen weltweit: Die Trasco Bremen GmbH ist der einzige offizielle und exklusive JLR „Accredited Converter“ für den Defender 110 und 130 A-KIP®. Die Kooperation ist auf offiziellen Kanälen von Land Rover dokumentiert, unter anderem auf landrover.de und im JLR-Medienportal.
Offizielle QuellenWelche Schutzklassen gibt es?
Zwei Schutzklassen für die geschützten Bereiche des Fahrzeugs, mit Materialien zertifiziert nach der Prüfrichtlinie VPAM-PM 2007: VPAM 4 deckt typische Kurzwaffen wie .357 Magnum und .44 Magnum ab, VPAM 6 Sturmgewehre wie die AK-47 mit Munition im Kaliber 7,62 × 39 mm. Jede A-KIP®-Komponente wird von staatlich anerkannten deutschen VPAM-Prüfstellen geprüft und zertifiziert.
Schutz & ZertifizierungWas bedeutet VPAM?
VPAM steht für die Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen – den Zusammenschluss staatlich anerkannter Prüfstellen. Ihre Prüfrichtlinien (VPAM-APR 2006, VPAM-PM 2007) legen für jede Schutzklasse echte Beschussprüfungen fest und sind in Deutschland die Grundlage der ballistischen Zertifizierung.
Ersetzt A-KIP® ein vollgepanzertes Fahrzeug?
Nein – A-KIP® ergänzt vollgepanzerte Fahrzeuge, statt sie zu ersetzen. Es bietet diskreten, mobilen Schutz gegen typische kriminelle Angriffe bis hin zu Sturmgewehren. Für höhere Bedrohungsstufen empfiehlt TRASCO vollgepanzerte Fahrzeuge.
Fahrzeug und Alltag
Kann man einen Defender mit A-KIP® von einem Serienfahrzeug unterscheiden?
Kaum. Diskretion ist ein zentrales Schutzprinzip des Konzepts: Der Defender mit A-KIP® ist von außen wie von innen kaum von einem Serien-Defender zu unterscheiden. Es gibt keine sichtbaren Kanten der Schutzkomponenten und keine veränderten Proportionen – das Fahrzeug zieht keine zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich.
Bleiben Airbags und Fahrerassistenzsysteme aktiv?
Ja. Alle Airbags und die Fahrerassistenzsysteme (ADAS) bleiben funktionsfähig – bestätigt in physischen Crashtests, in denen alle Airbags wie vorgesehen ausgelöst haben. Das unterscheidet A-KIP® von Panzerungslösungen, die Airbags deaktivieren.
Prüfung & ErprobungBrauche ich einen besonderen Führerschein?
Nein. Der Defender mit A-KIP® bleibt innerhalb seines serienmäßigen zulässigen Gesamtgewichts, deshalb genügt ein normaler Führerschein der Klasse B. Verstärkungen an Fahrwerk oder Bremsanlage sind nicht nötig, und das Fahrzeug bleibt voll alltagstauglich in der Stadt und auf der Autobahn.
Sind ein besonderes Fahrertraining oder zusätzliche Wartung nötig?
Nein. Der Defender mit A-KIP® fährt sich wie das Serienfahrzeug, braucht kein zusätzliches Fahrertraining und keine Wartung über den regulären Serviceplan hinaus.
Wie viel Zuladung benötigt der Schutz?
Das Standardpaket verringert die Zuladung um etwa 220 kg bei VPAM 4 und um etwa 330 kg bei VPAM 6. Die verbleibende Zuladung bleibt nutzbar – der Defender 110 bietet bis zu fünf (VPAM 4) oder vier Sitzplätze (VPAM 6), der Defender 130 je nach Konfiguration bis zu sechs (VPAM 4) oder vier (VPAM 6).
Für welche Basisfahrzeuge gibt es A-KIP®?
Für den aktuellen Defender 110 (einschließlich Defender OCTA) und Defender 130. Der 110 erhält eine ballistische Trennwand hinter den Fondsitzen, der 130 eine geschützte Heckklappe mit ballistischer Heckklappenscheibe und geschützte seitliche Laderaumscheiben – die volle Innenraumlänge bleibt nutzbar.
Die ModelleGarantie und Anfrage
Was passiert mit der Herstellergarantie?
Auf die A-KIP®-Umbauten und Schutzkomponenten, einschließlich aller durchsichtigen und nicht durchsichtigen ballistischen Materialien, gibt TRASCO zwei Jahre Garantie. Die JLR-Garantie auf das Basisfahrzeug – je nach Markt des Endkunden fünf Jahre oder 150.000 km – bleibt bestehen.
Wie starte ich eine Anfrage?
Über die geführte Anfrage in fünf Schritten auf dieser Website oder direkt per Telefon oder E-Mail. Die Fahrzeuge werden im eigenen Haus in Bremen umgebaut und für den jeweiligen Markt ausgeliefert; eine EU-Einzelgenehmigung ist als Option erhältlich.
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